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Gieseke und Radtke zu Besuch im VW-Werk Emden – Industrielle Transformation und Beschäftigung im Fokus 21.01.2026

PM. Europa- und Wahlkreisbüro Jens Gieseke MdEP & Dennis Radtke MdEP


Emden – Auf Einladung des CDU-Europaabgeordneten Jens Gieseke besuchten der
Bundesvorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Dennis Radtke
MdEP, gemeinsam mit Eike Holsten MdL sowie dem Emder CDU-Vorsitzenden Wilke Held
das Volkswagen-Werk in Emden. Im Mittelpunkt stand der Austausch mit dem Betriebsrat,
vertreten durch den Betriebsratsvorsitzenden Manfred Wulff sowie weiteren
Arbeitnehmervertreterinnen und -vertreter des Betriebsrates und der IG Metall.
Die Gesprächspartner diskutierten die Zukunft der Elektromobilität, die Transformation des
Werkes und die Bedeutung verlässlicher industriepolitischer Rahmenbedingungen. Die IG
Metall hatte im Vorfeld auf die besonderen Herausforderungen der E-Mobilität für den
Standort hingewiesen – von Investitionen über Lieferketten bis hin zu Personalqualifikation
und überteuerten Strompreisen.


Mit Blick auf die jüngst auf den Weg gebrachte E-Auto-Prämie der Bundesregierung stuften
die Teilnehmer das Vorhaben als wichtiges Signal für Hersteller und Beschäftigte ein. Das
Instrument kann die Transformation stützen, ersetzt aber nicht die grundlegenden
industriepolitischen Weichenstellungen. Dennoch eine gute Nachricht für das VW Werk in
Emden.


Jens Gieseke betonte die europäische Dimension:
Die Transformation der Automobilindustrie entscheidet sich nicht allein national. Wir
brauchen eine europäische Industriepolitik, die technologische Souveränität ermöglicht,
Wettbewerbsfähigkeit sichert und gleichzeitig Standorte wie Emden stärkt. Nur dann werden
Investitionen, Innovationen und Beschäftigung in Europa gehalten.
CDA-Bundesvorsitzender Dennis Radtke hob die arbeitsmarktpolitische Komponente hervor:
Die industrielle Umstellung gelingt nur im Schulterschluss zwischen Unternehmen,
Belegschaft und Betriebsrat. Gute Arbeit, Qualifizierung und Beteiligung sind Grundpfeiler
einer erfolgreichen Transformation.


Für die regionale Perspektive unterstrich der Emder CDU-Vorsitzende Wilke Held die
Bedeutung des Standortes:
VW prägt Emden – wirtschaftlich, gesellschaftlich und identitätsstiftend. Das Werk ist
zentraler Arbeitgeber und Zukunftsanker für die Region. Umso wichtiger ist, dass der
Transformationsprozess gelingt und der Standort langfristig abgesichert wird.
Die Teilnehmer zeigten sich einig, dass der Wandel zur Elektromobilität große Chancen
bietet, zugleich aber politische Verlässlichkeit, Planungssicherheit und offene Märkte
erfordert. Das Werk in Emden gilt innerhalb des VW-Konzerns als Schlüsselstandort für die
Elektrifizierung.