Über mich

Geboren wurde ich am 29. April 1979 im Marienhospital in Wattenscheid. Obwohl der Arzt meiner Mutter gesagt hat, es handele sich bei mir eindeutig um Fußballerwaden, bin ich nie über den Status eines begeisterten Hobby-Kickers in der Jugend des SC Weitmar 45 hinausgekommen.

Das Fußball spielen hat mir vor allem zwei Dinge deutlich gemacht:

  1. Nur in einem starken Team kann man Erfolg haben!

  2. Auch wenn es mal nicht so läuft: kämpfen muss man immer!

Mein Abitur am Märkischen Gymnasium war sicherlich nicht in erster Linie eine starke Mannschaftsleistung, aber die Gemeinschaft und der kritische Geist dieser Schule sind mir bis heute positiv in Erinnerung geblieben. Diese Schule hat politisches Denken und Handeln immer unterstützt.

Nach meinem Abitur 1998 habe ich bei der Dr. C. Otto Feuerfest GmbH in Bochum-Dahlhausen eine Ausbildung zum Industriekaufmann gemacht. In dieser Zeit bin ich nicht nur Mitglied der IG BCE geworden, sondern habe mich auch aktiv in der Jugend- und Auszubildendenvertretung eingebracht.

Dass die IG BCE einmal meine berufliche Heimat werden würde, konnte man zum damaligen Zeitpunkt noch nicht absehen. Für die Tätigkeit als Gewerkschaftssekretär, gibt es keinen klassischen Ausbildungsweg. Die Entscheidung, 2006 als Hauptamtlicher Mitarbeiter zur IG BCE zu wechseln hat mein Leben verändert und vor allem bereichert. Die Erfahrungen, die ich in den letzten Jahren gemacht habe, hätte ich in der Form so nirgendwo anders machen können. Dass dies auch prägend für meine politische Arbeit ist, versteht sich beinahe von selbst.

Seit dem 24. Juli 2017 bin ich nun Abgeordneter des Europäischen Parlaments. Diese neue Herausforderung kam für mich urplötzlich. Denn durch den Wechsel von Herbert Reul als Innenminister in die neue nordrhein-westfälische Landesregierung bin ich über die CDU-Landesliste Nordrhein-Westfalen als Europaabgeordneter nachgerückt. Im Europäischen Parlament möchte ich nun die Interessen meiner Heimatregion, dem Ruhrgebiet, mit einer starken Stimme vertreten. Es ist schon ein ganz besonderes Privileg für mich, wenn plötzlich das Hobby zum Beruf wird...