Delegation f√ľr die Beziehungen zur koreanischen Halbinsel

Ordentliches Mitglied

 

Die Korea-Delegation ist recht jung. Seit 2004 besteht sie und umfasst die Beziehungen zu den beiden koreanischen Staaten: S√ľdkorea (Republik Korea) und Nordkorea (Demokratische Volksrepublik Korea), das als eines abgeschottesten L√§nder der Welt gilt und eine der letzten kommunistischen Diktaturen ist.

Regelm√§√üig organisiert die Korea-Delegation Veranstaltungen in Br√ľssel und Stra√üburg, um die Entwicklungen auf der koreanischen Halbinsel zu verfolgen und zu analysieren. Au√üerdem findet zweimal im Jahre eine interparlamentarische Zusammenkunft mit Abgeordneten und Vertretern des s√ľdkoreanischen Parlaments statt, sowohl in Br√ľssel oder Stra√üburg, als auch in der s√ľdkoreanischen Hauptstadt Seoul. Die Nationalversammlung S√ľdkoreas hei√üt Gukhoe.

Schwieriger und unregelm√§√üiger sind die Zusammenk√ľnfte  mit Vertretern der Obersten Volksversammlung in Nordkorea.  Aber gerade in diesen Zeiten ist es fundamental, die Kommunikationswege mit Nordkorea offen zu halten und zu intensivieren. Darum bem√ľht sich die Korea-Delegation des Europ√§ischen Parlaments.

 

Delegation f√ľr die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten

Stellvertretendes Mitglied

 

Die USA-Delegation ist die √§lteste Delegation. Bereits 1972 besuchte eine Abordnung des amerikanischen Kongresses das Europ√§ische Parlament. Die interparlamentarischen Beziehungen zwischen dem Europ√§ischen Parlament und dem Kongress der Vereinigten Staaten sind somit die l√§ngsten und intensivsten . Regelm√§√üig organisiert die USA-Delegation Veranstaltungen in Br√ľssel und Stra√üburg, um die Entwicklungen in den Vereinigten Staaten zu verfolgen und zu analysieren.  Zudem findet zweimal im Jahr eine interparlamentarische Zusammenkunft mit Abgeordneten und Vertretern des amerikanischen Kongresses statt, im Wechsel in Europa und den USA. Die in der Europ√§ischen Union stattfindenden Treffen finden gew√∂hnlich in der Hauptstadt des Landes statt, das den EU-Ratsvorsitz innehat.

Auf dem 50. Interparlamentarischen Treffen vom 15. bis 16. Januar 1999 in Stra√üburg beschlossen beide Delegationen den Transatlantischen Dialog der Gesetzgeber (TLD; engl. Transatlantic Legislators' Dialogue) ins Leben zu rufen. Das war die Antwort des Europ√§ischen Parlaments und des Kongresses der Vereinigten Staaten auf die in der Neuen Transatlantischen Agenda (NTA) enthaltene Forderung nach Vertiefung der parlamentarischen Beziehungen. Die Aktivit√§ten des TLD wurden sp√§ter ausgeweitet und umfassen u.a. Videokonferenzen, spezielle Workshops zu Themen von besonderem Interesse sowie einen problemloseren direkten Austausch zwischen den Rechtsaussch√ľssen des Europ√§ischen Parlaments und des Kongresses der Vereinigten Staaten.

Die Vertreter des TLD sind auch Teil der im Transatlantischen Wirtschaftsrat (TEC; engl. Transatlantic Economic Council) verankerten Beratergruppe, den die EU und die USA anlässlich des bilateralen Gipfeltreffens im April 2007 in Washington eingesetzt haben.

Termine

15. Aug 2018 - 15. Aug 2019

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